Montag, 11. Januar 2016

Blogger-Alphabet - A wie Arbeit/Ausbildung

Blogger-Alphabet

Bei Neontrauma findet dise Aktion statt und ich finde sie so toll, dass ich gleich doch mal mitmachen. Wenn ihr auch Lust habt, klickt bitte auf den Link. Dort findet ihr alle notwenigen Informationen.

In  welchem Zusammenhang stehen bei dir dein Blog und dein Job bzw. deine Ausbildung?

Die folgenden Fragen kannst du als Inspiration verwenden:
  • Bloggst du über das Thema, mit dem du auch deine Brötchen verdienst?
  • Hast du beim Bloggen etwas gelernt, was dir im Job hilft – und umgekehrt?
  • Ist dein Blog vielleicht sogar dein Job?
  • Führt deine Firma einen öffentlichen Unternehmensblog und / oder einen internen Blog?
  • Hast du bzw. würdest du deinen Blog in einer Bewerbung erwähnen?
  • Findest du, dass Bloggen Arbeit ist?
Alternativ zu diesen Fragen kannst du natürlich auch völlig frei über das Thema schreiben.

Diese Fragen können wir zum heutigen Thema beantworten.  Da ich aber beruflich schon so einiges hinter mir haben, hole ich lieber in einem freien Taxt aus.

Vorab nur soviel: weder mein Hauptblog noch dieser Blog haben irgendetwas mit meiner Arbeit zu tun. Beide Blogs sind mein Hobby und meine Entspannung und so soll es auch bleiben.

Also ich habe 1995 die Realschule beendet und habe in meinem damaligen Wunschberuf - Arzthelferin - keine Ausbildungsstelle bekommen und wurde somit von meiner Mutter "zwangsweise" in die 2-jährige Höhere Handelsschule gesteckt. Dort fühlte ich mich dann überhaupt nicht wohl und habe weiter Bewerbungsn geschrieben. Für die Ausbildungsberufe Arzthelferin, Krinderkrankenschwester, Krankhenschwester und eben Büroberufe - nichts. Nur Absagen. Im Juni 1997 war ich dann mit meinem Fachabitur fertig und machte in meiner Not ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einem Altenheim in Paderborn. Und schrieb wieder Bewerbungen. Als ich 100 Bewerbungen geschrieben hatte und genau 100 Absagen bekommen hatte, habe ich es einfach mal an einer Altenpflegeschule versucht - ok an 4 Schule. Und promt hatte ich 4 Zusagen, in einem Beruf indem ich eigentlich nie arbeiten wollte.

Gut zum 01.05.1998 begann dann meine Asubildung in Geseke und 3 Jahre später habe ich sie als Kursbeste mit einer 1,3 abgeschlossen. Allerdings habe ich den Beruf nur als Notnagel genommen und nie gerne gemacht!

Ich konnte dann gleich in meinem 1. Altenheim anfangen. Geblieben bin ich dort nur 3 Monate, weil man systematisches Mobbing betrieben hat, weil die Schwester der Stationleitung aus der Elternzeit wiederkommen sollte und ich ihren Platz besetzte. Gut also wechselte ich in mein 2. Altenheim. Dort bleib ich für genau 10 Monate. Anfang 2002 hatte man uns nämlich angekündigt, das man das heim (ein kleines privates Haus mit 25 Betten) zum Jahresende aus Kostengründen schliesen wird.

Da ich mich in einer festen Beziehung befand, bin ich in die Heimat meines damaligen Verlobten (und heutigen Ehemannes) gegangen. Ich konnte in einem Altenheim in Halle/Westfalen anfangen. Dort bekam ich zum einen einen Jahresvertrag und wurde dann auch gleich schwanger.

Kind 1 kam im März 2003 zur Welt und ich ging in Elternzeit. Im August 2005 wurde mein 2. Kind geboren und im September 2006 übernahm mein Mann die Elternezit und ich wollte wieder anfangen zu arbeiten. Das habe ich auch in einem Altenheim in Bad Laer getan und nach genau 3 Monaten konnte ich meinen Beruf an den Nagel hängen. Ich hatte eine doppelte Allegerie gegen Latexhandschuhe und Desinfektionsmittel entwickelt und meine Hände waren komplett auf, entzündet und vereitert. Keine Chance mehr zu Arbeiten - ein Glück für mich, denn ich mochte meinen Beruf nie.

Gut im Dezember 2006 begann ich dann für eine kleine Firma in Osnabrück Telefoninterviews durchzuführen. Allerdings hatte ich dort zum Glück nur einen Vertrag über 11 Monate. Der Druck, der im Call-Center herrscht hat mich krank gemacht und ich war zum Schluss mehr zu Hause bzw. im Krakenhaus wie alles andere.

Im Dezember 2007 begann ich bei meiner 1. Zeitarbeitsfirma. Ich arbeitete für Homann in Dissen und war 2 Jahre lang Beschickerin in der HDF (Homann Dressing Fabrik). ich habe 4 Maschinen mit Flaschen und Deckeln versorgt und war auf meinen Arbeitsplatz für alles alleine verantwortlich. Ja es war anstrengend, aber es hat Spaß gewmacht. Nur dann kam die Wirtschaftskrise und wir saßen wochenlang zu Hause. So bekam ich im November 2009 keinen Festvertrag.

Dann war ich das 1. mal in meinem Leben arbeitslos und machte einen Lehrgang mit für Lagerlogistik und erwarb verschiedene Scheine. Dieser ging von Januar 2010- April 2010 und danach fing ich bei meiner 2. Zeitarbeitsfirma an. Ich kam in eine Wurstfabrik und musste dort als Einlegerin arbeiten. ich blieb dort gernau 5 Wochen lang. Dann hatte ich was anderes. Es herrscht dort ein absolutes Mobbingklima und wenn man schon am 1. Tag mit den Worten begrüßt wird: Beweg mal deinen fetten Arsch schneller", dann könnt ihr euch vorstellen, dass das arbeiten dort "Sehr viel Freunde" gemacht hat

Es folgte meine 3. Zeitarbeitsfirma und diemals wurde ich als Kommissioniererin in einer Versandapotheke in bad Laer eingesetzt. Tja dort wurde ich mit dem 3. Kind schwanger und ab Januar 2011 brauchte ich nicht mehr arbeiten, weil ich mich dank Schwangerschaftsübelkeit keine 2m vom Klo entfernen konnte. Als mein Kind geboren war(Juni 2011) musste ich ins Büro kommen. Meine ZAF arbeitete nicht mehr mit der Versandapotheke zusammen, weil diese Insolvenz angemeldet hatte und man stellte mich vor die Wahl: 3 Jahre Elternzeit oder Kündigun sobald ich aus dem Mutterschutz raus bin. Ich nahm die Elternzeit.

Nach 3 jahren hatte man aber nichts für mich und so fing ich in einer Tankstelle in Dauernachtschicht als Kassiererin an. Allerdings nur als Krankheitsvertretung, weil beide Dauaernachtschichten länger ausfielen. Nach 3 Monaten war ich dort wieder draußen-

Im Feburar 2015 fing ich dann wieder als Kommissionierin in einer anderen Versandapotheke an. 6 Tage Woche und jeder Tag hatte 10 Stunden. Nach genau 14 Tag fand ich mich mit einer der heftigsten Migräneattcken im KH wieder. Dort wurde mir knallhart gesagt, dass mein Körper keine 10 Stunden-Schichte mitmacht und das ich doch bitte ganz schnell da wieder aufhören sollen, wenn ich keine schlimmeren Krankheiten wie Schlaganfall erleiden will. Gut da ich in der probezeit war, bekam ich durch den KH-aufenthalt eh meine Kündigung und wurde hinterher vom Amtsarzt begutachtet. Ergebnis: ich darf nur noch 80 Stunden im Monat arbeiten.

Seit Oktober 2015 bin ich jetzt in einem großen supermarkt für 60 Stunden im Monat an der Kasse und nun kann ich sagen: Ja ich bin endlich angekommen und kann das machen, was mir Spaß macht!

Das war mein Beitrag zum heutigen Thema A wie Arbeit oder Ausbildung

LG Anne

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